Mittelerde: Schatten des Krieges

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 votes, average: 3,00 out of 5)
Loading...
Mittelerde: Schatten des Krieges
Originaltitel Middle-earth: Shadow of War
Studio Vereinigte Staaten Monolith Productions
Publisher Vereinigte Staaten Warner Bros. Interactive
Leitende Entwickler Michael de Plater
Erstveröffent-
lichung
Welt 10. Oktober 2017
Plattform Windows, Xbox One (X), PlayStation 4 (Pro)
Spiel-Engine Firebird Engine (stark modifizierte LithTech Engine)
Genre Action-Rollenspiel
Thematik Fantasy, Herr der Ringe
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur, Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
  • Windows 7 SP1
  • Prozessor: Intel i5- 2550K mit 3.4 GHz
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce 670 oder Radeon HD 7950
  • Breitband-Internetanschluss
  • Festplatte: 60 GB freier Speicherplatz
Medium Blu-ray Disc, Download
Sprache Deutsch
Kopierschutz Steamworks, Denuvo
Altersfreigabe
USK
USK ab 16 freigegeben
PEGI
PEGI ab 18

6 KOMMENTARE

  1. Ich leide an der Krankheit, Spiele nach dem erstmaligen schließen nur selten wieder zu öffnen und finde quasi nie die Motivation sie durchzuspielen. Mich reizt kaum ein Spiel so sehr, dass ich es wiederholt spielen möchte. Mittelerde ist nun seit langem wieder ein Spiel, das mich so sehr fesselt, dass ich es durchspielen werde!! Es macht unheimlich viel Spaß, ist fordernd, die Grafik stimmt, einfach alles perfekt! Ich kann es nur empfehlen und hoffe auf noch viele weitere Stunden Spaß.

  2. Im Großen und Ganzen ist es ein tolles Spiel (wenn einem der Vorgänger gefallen hat kann man hier übrigens bedenkenlos zugreifen!!) und es macht Spaß! Bin mit der Landschaft, Herausforderungen (den Gegnern) den Fähigkeitspunkten, die man sich erarbeiten muss, und mit einem Spiel bisher ohne irgendwelche technischen Probleme zufrieden! Die Story gefällt mir sehr gut… uiuiui, so kann sich Kankra doch anschauen lassen ;-)! Die einzelnen Herausforderungen (Caragorjagd, Häuptlingkampf gegeneinander usw.) finde ich etwas öde und gerade gestern bin ich gleich nach Beginn in Richtung des zu Bekämpfenden gesprungen um ihm den Garaus zu machen und… da hat ihn der Caragor bereits getötet und die Challenge war geschafft…?! Das nächste mal bleibe ich vielleicht einfach stehen und schaue es mir von oben an… :-))! Warum die Finger schmutzig machen… ;-)! Natürlich ist das Käse, weil es ja keine Herausforderung ist! Mir bereiten die auf einmal zusätzlich zum gerade bekämpften Häuptling erscheinenden anderen Häuptlinge ziemlich Probleme, weil es dann einfach zu viel wird… aber es gibt bestimmt bessere Zocker als mich … ;-)! Den Sammelkram finde ich okay! Ich mag übrigens Assassins Creed (und an dieses erinnert das Spiel schon)… falls Euch das zur Entscheidung für den Kauf dieses Spieles weiterhilft!

  3. Wer Teil 1 gespielt hat und Freude daran hatte kann hier unbedenklich zugreifen, denn Teil 2 ist zum ersten Teil nur mit einigen wenigen Extras aufgepeppt worden…das eine sind die schon öfter erwähnten Lootboxen und das andere sind die Belagerungen…die Aufteilung der Fähigkeitspunkte sieht jetzt zwar etwas anders aus, aber im Endeffekt nimmt man so ziemlich die gleichen wie im ersten Teil…hab mich zum beispiel schnell darauf hingearbeitet diesen Schatten-Tod-Spung zu holen, wo man den Feind mit dem Bogen anvisiert und dann dort hin „teleportiert“ wird und ihm den Kopf abtrennt…schneller kann man sich nicht aus einem gefahrenbereich bringen wenn ein zweiter Hauptmann plötzlich im kampf auftaucht und dazu noch die dicken balrogs und die Schildträger einen umzingeln…sehr hilfreich war auch der Sprung über einen gegner der diesen dabei einfrieren lässt. gerade gegen hauptmänner ein gutes mittel obwohl es nicht bei allen hauptmännern funktioniert weil manche sich nicht überspringen lassen…
    alles funktioniert eigentlich wie bei mordors schatten, man springt vom turm macht seine ersten schleichkills, sucht sich ne nette kleine orkgruppe aus um das nemesis-system auf die probe zu stellen und ob man noch genug reflexe hat die „dreiecks-angriffe“ abzuwehren, während man wie wild rumschnetzelt in der gegnergruppe…und alles funktioniert wieder als hätte ich nie aufgehört mordors schatten zu spielen…klasse…
    jetzt kommt nach einigen kämpfen die erste neuerung:der erste hauptmann lässt einen besseren bogen „fallen“ den ich wie gewohnt mit dem hammer „aufsauge“…dann geh ich ins inventar und schau was ich da habe.dieser bogen hat zb +10 angriffskraft udn wenn ich zb 3 gegner aufgezehrt habe, während ich diesen trage, kann ich bei manchen waffen noch einen zusätzlichen schadensboost frei schalten.die aufgabe steht jeweils unter der aufgenommenen waffe die diesen boost frei schaltet…die zweite neuerung kam auch fast zeitgleich.ich kann jetzt juwelen in gefunden waffen und kleidung stecken um deren fähigkeiten nochmals zu steigern(drei juwelen kann man noch schmieden zu einem höheren/besseren juwel)…
    die dritte neuerung hat mich etwas erschreckt und verärgert, denn nachdem ich schon level 15 oder so war traf ich wieder mal auf einem hauptmann und verlor gegen diesen, was eigentlich relativ selten passiert, aber hier war das nicht so abgetan mit „naja wieder spawnen und ich freu mich auf ein wiedersehn“, sondern der kerl zerschlägt mein schwert…in zeitlupe!!! dieses ist nun zerstört und wenn ich nicht mit meinem level 1 zahnstocher(welchen man nicht verkaufen kann…ich verstand dann auch warum:)…) in den weiteren kampf ziehen möchte sollte man immer ein reserveschwert in ungefähr gleicher qualität dabei haben(hab ich seitdem immer griffbereit) und nicht alles verkauft haben was man hier und da aufgelesen hat…
    die letzte neuerung ist die belagerung…die wird einem spielerisch beigebracht von bruze, einem hauptmann den man irgendwann rekrutiert…die streitkräfte kosten ein wenig aber wenn man nicht ständig geld für waffen und rüstung auf dem „markt“ ausgegeben hat(funktion im optionsmenü:dort kauft man kisten mit seltenen/epischen waffen oder rüstungsteilen) sollte man eigentlich keine probleme haben seine drei angriffskräfte/befehlshaber aufzustellen und diesem jeweils eine besonderheit zuzuordnen(graugs, berittene einheiten, bogenschützen,schildträger,etc…) …dann vereinfacht man eine eroberung noch um ein vielfaches wenn man die verteidigenden häuptlinge markiert und diese in aufträgen, welche dann wieder zu einzelduellen(nebst leibwächter) werden, tötet, sodass eine festung nach deren tod praktisch verteidigungslos dasteht und nur von der normalen armee des gegeners in der festung verteidigt wird…man selbst klettert über die mauer und muss drei punkte in der feste erobern, indem man sich da in dem kreis hinstellt der den eroberungspunkt bildet und mit dem linken cursor eine fahne in den boden rammt und diesen damit erobert hat…zum schluss muss man den oberbefehlshaber der burg töten und diese gehört dann euch und ihr müsst wiederum befehlshaber als verteidigende häuptlinge erstellen und auch einen oberbefehlshaber einsetzen der die burg regiert……
    fazit: es gibt viel zu tun, schnetzeln wir uns durch;)….spielspass für viele stunden ist garantiert.ich selbst spiele jetzt seit ca 8 std spielzeit schatten des krieges und erledige haufenweise aufträge und hab dabei erst zwei festungen erobert…es bleibt jedem selbst überlassen wie schnell man mit der hauptstory vorankommen will, oder wieviel häuptlinge man selbst rekrutiert(hab gerade bis auf einem hauptman ALLE hauptmänner in diesem armeebereich rekrutiert) oder was man noch so alles machen kann. man ist schnell drin im neuen spiel und kommt schwer wieder los davon:)…absolute kaufempfehlung…

  4. Das Spiel ist unglaublich öde für mich, vor allem durch die wirklich zum fremdschämen konstruierte Geschichte. Man hätte hier richtig viel Atmosphäre schaffen können – sei es drum. Kern des Spiels ist das Nemesis-System, das mich leider nicht mehr fesselt (jetzt weiß ich wieder warum ich den ersten Teil irgendwann verkauft habe). Denn es ist immer die selbe Leier, nur dass jetzt gefühlt hundert mehr der belanglosen Aufträge auf der Karte herumschwirren. Ich las in einem Test, dass es sich nach „Abarbeiten“ anfühlt, die Welt zu erkunden (denn es gibt inhaltlich ja bis auf optische Unterschiede keine Highlights): Ich muss das für mich leider bestätigen.
    Zudem: Die Kämpfe sind absolut langwierig und belanglos, die KI ist so dermaßen grottig, dass sie nicht reagiert oder erst nach 10 Sekunden, wenn ich gar nichts tue… sie warten, dass ich etwas von ihnen will. Das zeigt, dass sie wirklich nicht ausgeklügelt agieren kann.
    Genauso wie die Geschichte ist das hier ein mainstreamiger Tiefpunkt in Sachen Spieldesign. Stealth und Fähigkeiten machen, dass ich zwei Sterne geben möchte. Aber es ist summa summarum wirklich schade ums Geld für mich.

    Kann ich nicht empfehlen: Die ersten 6 Stunden fühlen sich an wie ein schlechtes Diablo mit optisch aufgewerteten „Specials“, also „Rare Enemies“.
    Wenn ihr über all das hinwegsehen könnt, wird es euch aber Spaß machen! Garantiert ;-D
    (Vielleicht lieber mal überlegen ob Elex etwas für euch ist?)

  5. Gameplay: Gameplay-Technisch gibt es 1-2 kleine Neuerungen, aber man ist nicht sonderlich vom Vorgänger abgewichen, was auch gut ist.
    Also mir macht das Kampfsystem richtig Spaß, wobei man gerade bei den Eroberungen sagen muss, dass weniger mehr ist. Teilweise viel zu unübersichtlich und man ist zu oft mit wegrennen beschäftigt, da man erst wieder jemanden „beherrschen muss“ um Lebenspunkte zu erhalten. So sind die Eroberungen an manchen Stellen einfach nur frustrierend.
    Fürchterlich ist es auch, dass man die Redesequenzen von den Orks nicht überspringen kann. Am Anfang ist das ja noch Interessant, aber gerade gg Ende einfach nur noch nervig, vor allem bei Eroberungen, da immer unfreiwillig der Kampf unterbrochen wird.

    Grafik: Die Grafik ist für das Jahr 2017 nicht mehr wirklich zeitgemäß gerade Talions Gesicht ist teilweise schmerzhaft anzuschauen, aber finde ich persönlich nicht schlimm, solange das Gameplay stimmt.

    Story ACHTUNG SPOILER (UND ZWAR VIELE) :

    Hier kommt der größte Negativaspekt in dem Spiel. Die Story ist wie beim Vorgänger nichts besonderes, wobei ich die Story von Shadow of War bisschen fesselnder fand zu mindestens bis man den neuen Ring verlor, dann wird man teilweise aufs brutalste vom Spiel verascht, weil man sich dann um am Leben zu bleiben den Ring des getöteten Nazguls holt und dann beginnt das größte Martyrium überhaupt um das Spiel abzuschließen: Die Schattenkriege.
    Man muss 20-30 (weiß die genaue Zahl nicht mehr) seine Festungen verteidigen und von mal zu mal wird es schwieriger. Hier muss man sich im Prinzip Lootboxen kaufen (also mit dem Spielgeld, den silbernen Münzen), da sich diese Kriege sonst ewig hinziehen würden. Nach einer Woche habe ich dann auch endlich die Schattenkriege beendet und was bekommt man? Eine 3 minütige Cut-Szene, wo einem dann einfach nur stumpf erzählt wird, dass Talion auch ein Nazgul wurde und sich den Ringgeistern anschluss und dann durch die Vernichtung vom Einen Ring getötet wurde bzw. seine Freiheit wieder erlang im Jenseits. Sorry, dass hat für mich das Spiel teilweise echt ruiniert. Ich sitz da gefühlt 20 Stunden an diesen blödem Schattenkrieg und bekomm am Ende nur eine 3 minütige Cut-Szene? Einfach nur enttäuschend.
    Und richtige HdR-Fans werden wahrscheinlich die Augen verdrehen bei so manchen Sachen die umgeschrieben wurden für das Spiel (Stichwort Isildur – Nazgul).
    Ach ja und ich fand es auch sehr enttäuschend, dass sich Talion mit dem Ring des Nazguls kaum anders spielen lässt als mit dem neuen Ring. Verlorenes Potenzial.

    Fazit: Jeder der das Kampfsystem aus dem Vorgänger mochte und keinen großen Wert auf die Story legt, kann hier im Prinzip bedenkenlos zugreifen.

  6. Vorweg sei gesagt ich verstehe die schlechten Bewertungen bezüglich des Lootbox-Systems nicht.

    Man braucht wirklich kein Geld zu investieren!!!
    Es sei denn man will sich selber die Spielzeit verkürzen, aber das klingt doch etwas paradox…
    Bei spielen wie FIFA und COD geben die Spieler jedes Jahr zusätzlich hunderte von Euros aus um sich im Gegensatz zu „Shadow of War“ tatsächlich spielerische Vorteile zu verschaffen und da kräht kein Hahn nach und in einem Spiel in dem man unabhängig davon frei aufspielen kann wird das so krass kritisiert???

    Auch finde ich das bemängeln des Schwierigkeitsgrad schlichtweg lächerlich, was ist aus den heutigen „Gamern“ eigentlich geworden?
    Mehr Worte will ich dazu gar nicht verlieren…

    Nun zu meiner Review:

    Mittelerde bedient sich beim Gameplay anscheinend gerne bei der Konkurrenz,
    denn es erinnert oft an andere Spiele, aber das soll nicht kritisch gemeint sein, wie sagt man so schön: Lieber gut kopiert als schlecht erfunden.
    Das Kämpfen ähnelt Batman. Das Schleichen und das Erklimmen von Türmen zur Gebietserforschung kennt man aus Assassin’s Creed.

    Doch Mordors Schatten ist mehr als nur die Summe „kopierter“ Einzelteile.
    Dank des gelungenen Nemesis-Systems, das die politische Struktur der Uruks in Mordor regelt und das man in der Rolle des Hauptprotagonist aktiv beeinflussen kann, erwacht Mittelerde zum Leben. Immer wieder wird man auch durch die Erzählung tiefer und tiefer in die Welt „Mordors gezogen – zumindest in der ersten Spielhälfte.

    In der zweiten Hälfte der gut 20 bis 30 Stunden dauernden Kampagne wird die bis dahin stimmige Geschichte zunehmend durch die Ereignisse des Nemesis-Systems ersetzt, das allerdings trotz guter Ansätze und einer gelungenen Lokalisierung nicht die dramaturgische Wucht der geskripteten Erzählung erreicht. Zusätzlich hat das Spiel in dieser Phase Probleme mit dem Balancing:
    Talion wird zu mächtig, wobei die KI-Probleme der Uruk gravierend bei Schleichangriffen zusätzlich negativ auffallen.

    Pro
    +Nemesis-System simuliert militärpolitische Uruk-Gesellschaft.

    +jeder der „oberen“ Uruk hat Stärken und Schwächen, die sich dynamisch verändern

    +zufällig generierte Gegner sorgen für ein individuelles Spielerlebnis

    +dynamisches Kampfsystem mit brachialen Finishern…

    +interessante Story, die gut am Vorgänger anknüpft

    +offene Spielwelt mit zwei großen Gebieten (Udûn und Lake Núrnen)

    +größtenteils interessante Nebenmissionen

    +Waffen lassen sich durch erbeutete Runen aufrüsten

    +Rekrutieren von Orks + Eigene Arme für Belagerungen zusammen zu stellen, sie zu Leveln und Skillen macht viel Spaß

    Kontra:

    -Balance läuft in der zweiten Spielhälfte zu aus dem Ruder -> subjektiv ->man wird zu mächtig.

    -Skill-Tree ist zwar schön groß, allerdings sind eine Vielzahl der Skills eher Deko als tatsächlich spielerisch relevant, da man nicht variieren bzw. umskillen muss

    -Extreme KI- Schwächen bei Stealth- Nutzung -> Feinde bemerken einen beim offensichtlichen schleichen sehr sehr spät – zu spät 😉

    -Prä-Kampf-Ork Intros lassen sich nicht wegdrücken und nerven mit der Zeit einfach nur.

    -Kletter-Sprung Fortbewegung teilweise etwas unpräzise.

    Alles in allem ist Mittelerde Shadow of War ein sehr gelungene Fortsetzung, die grade Casual-Gamern sehr gut gefallen wird, Hardcore-Gamer werden wahrscheinlich schnell ihr Interesse am Gesamtpaket verlieren.
    Ich zu meinem Teil muss sagen:
    anders als andere Spiele lädt und motiviert mich das Spiel die Konsole nach einem harten Arbeitstag trotzdem nochmal zu starten um auf Orkjagd zu gehen, da man immer noch bessere, stärkere und coolere „Krieger“ für seine eigene Reihen möchte, erinnert mich Phasenweise irgendwie an Pokémon 😀
    Desweiteren macht es bis zu einem bestimmten Punkt Spaß zu merken das man spürbar mächtiger wird, zudem ist das Gameplay flüssig.

    Für mich eine klare Kaufempfehlung!!!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here