Elex

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ELEX
Studio Piranha Bytes
Publisher THQ Nordic
Erstveröffent-
lichung
17. Oktober 2017
Plattform Windows, PlayStation 4, Xbox One
Spiel-Engine Genome
Genre Action-Rollenspiel
Thematik Postapokalypse, Science Fantasy
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus und Tastatur oder Gamecontroller
Sprache Deutsch, Englisch, Polnisch
Altersfreigabe
USK
USK ab 12 freigegeben
PEGI
PEGI ab 16+ Jahren empfohlen

 

6 KOMMENTARE

  1. Als große Fan der gothic und risen Reihe muss te ich mir natürlich auch Elex holen und es ist mit Abstand das beste was mir je ein Pc Spiel gegeben hat. Es gab meiner Meinung nach noch nie so eine tolle und komplexe Welt aus der man nie wieder heraus will. Die Entwickler haben es trotz des großen Schatten den Gothic wirft geschafft sich selbs zu übertreffen. Es ist das beste von allem was man aus Rollenspielen kennt und noch mehr.
    Ein absolut unvergessliches Erlebnis.

  2. Habe mir das Spiel bei GOG besorgt.

    Ob ich mir das Spiel kaufe stand ausser Frage: Es ist von PB!
    Als langjähriger PB Fan musste ich jedoch sagen, dass ich am Anfang etwas irritiert war und nur schwer ins Game kam.
    In gewohnter Manier aktueller Rollenspiele habe ich den Schwierigkeitsgrad auf Schwer gestellt und habe nach fast einer Stunde spielen irritiert auf den Bildschirm geschaut, wow war das schwer… richtig schwer: Also auf normal von der Schwierigkeit her gestellt und noch mal von vorn begonnen.
    Ich brauchte dennoch gut eine Stunde bis mich der Charme con PB wieder gepackt hatte, aber als ich dann wieder in diesem Gothic-Feeling drinne war, waren die hakeligen Animationen völlig egal.
    Die Story ist schön ausgearbeitet, genauso wie die NPCs und generell die Spielwelt.
    Man merkt wirklich wo die Entwickler ihr Herzblut gelassen haben: In der Welt.
    Jeder Gegenstand ist gut platziert und wenn man sich genau umsieht findet man eine Menge versteckter Dinge die einem weiterhelfen oder amüsant sind (Ich erinnere an das Skelett unter einem Felsen in Gothic 😉 ).

    Das Kampfsystem an sich und die Steuerung ist nicht wirklich akturll, aber besser als die von Risen 3 und man kann damit sehr gut Leben… oder Sterben wenn man den falschen Gegner angegriffen hat.

    Sehr schön finde ich die Option, dass man die Questverfolgung ausstellen kann um die Welt selber zu erkunden. Ich habe das Game nun 7 Stunden gespielt und musste noch nie einen Questmarker benutzen um irgendetwas zu finden, obwohl ich gleich sage man muss den NPCs schon gut zuhören und auch aufmerksam durch die Welt rennen.

    Fazit: Wer gute Rollenspiele liebt, welche Story, Integrität und LiebezumDetail über Grafik (Welche vollkommend ausreichend ist), Animationen und modernen Action-Kampfsystem setzen, der kann mit Elex nichts falsch machen.
    Das Spiel glänzt durch eine tolle Spielwelt in der man sehr gut eintauchen kann und die einen fesselt (Vorallem auch mit Nebeninfos bei Quests die man nur findet wenn einen zb das Schicksal des NPCs auch interessiert (Ich sag nur der verschwundene Wachmann bei den Berserkern).

    Pro:
    – Tolle Spielwelt
    – Liebe zum Detail (Gegenstandsplatzierung, Charaktere, Story)
    – Heimelige Grafik (Ich weiss auch nicht die Grafik hat mich sofort ein Gothic 2 und Risen 1 Feeling bei mir hervorgerufen)
    – Nettes Charakterentwicklungssystem
    – Fordernder Schwierigkeitsgrad der Spass macht

    Contra:
    – Die Animationen sind nicht wirklich gut, aber damit kann ich leben

  3. Nach den ersten Stunden im Spiel wage ich es nun auch ein Urteil abzugeben.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Retail Version, bei der es nur möglich war 3 von 6 DVDs zu installieren, da die restlichen veraltete Daten enthalten habe ich es nach einigen Download-Stunden geschafft das Spiel zum laufen zu bringen. Für diesen Fauxpas ist jedoch nicht Piranha Bytes verantwortlich, deshalb werde ich den Teufel tun ihr Spiel mit einer schlechten Bewertung in den Dreck zu ziehen…

    Das Spiel an sich bietet ab der ersten Minute Nostalgie-Charme. Zum einen erinnert es an Gothic 1 wie man vom ersten NPC nach einer unsanften Landung in die Spielwelt aufgenommen wird, zum anderen hat mich die Welt selbst (natürlich vor allem die erste mitteleuropäische Gegend) sofort an ein weitläufigeres Risen (1) erinnert. Die Grafik ist seehr Piranha Bytes typisch. Kein Knaller, aber stimmig und einfach passend. Ebenfalls beginnt man typischerweise ohne Zögern, alles einzusammeln, was nicht niet und nagelfest ist. Das Design der Charaktere (Rüstungen etc.) und der Städte, in denen diese beheimatet sind, gefallen mir sehr gut und das Setting ist erfrischend anders im Vergleich zu Vorgängertiteln des Studios und das Jetpack ist eine nette Neuerung mit der es einfach Spaß macht zu experimentieren.
    Die einzigen Mankos die ich bisher entdeckt habe sind, dass mein Begleiter teilweise nicht angreift wenn ich von hinten von attackiert werde. Ansonsten sind Inventar, Interface etc. etwas unschön und unübersichtlich, da wäre noch Luft nach oben.
    Alles in Allem aber ein extrem gutes und durchdachtes RPG und ich würde fast schon Sagen seit Gothic 2 das stimmungsvollste aus der Feder von PB. Dieses kleine Studio hat mal wieder meisterhaftes erschaffen. Das Storytelling ist zwar kein The Witcher 3, die Freiheit in der Welt kein Skyrim, aber der Charme übertrifft selbst diese beiden Spiele.
    Klare Kaufempfehlung!!

  4. Piranha Bytes Spiele leben für mich zum einen von ihrer einzigartigen Art Welten zu erschaffen und vom eigenwilligen Schwierigkeitsgrad. Beides erreichen sie in Elex wesentlich besser als in Risen 2 und 3. Warum dann ein Stern Abzug? Hier die Erläuterung:

    Die Welt und Erkundung:
    Das Erkunden war gefühlt nie befriedigender in ihren Spielen als in diesem Teil. Was vorallem an dem Jetpack liegt, dass einem fast alles erreichbar werden lässt und einem neue Lösungsmöglichkeiten für Quests liefert. Die Welt ist echt schön, auch wenn mir die Grafik in Vanilla nicht so zusagte. Darum installierte ich mir zusätzlich Reshade und siehe da, mir gefällt es durch die höhere Schärfe und Farbanpassung echt gut. Ich lade dazu heute Abend ein paar Screenshots hoch. Falls jemand Interesse hat, dem erkläre ich gern in den Kommentaren, welche Effekte ich nutze. Zurück zum Erkunden und der Welt. Bin bis jetzt nur in Goliet und Umgebung unterwegs. Hab schon zig kleine Verstecke gefunden, tolle Aussichten genossen und hab oft von hochleveligen NPCs eins auf die Mütze bekommen.

    Zusammengefasst:
    Elex ist sehr erkundenswert und besitzt eine sehr dichte Atmosphäre.

    Schwierigkeitsgrad:
    Spiele auf Normal und bekomme oft eins auf die Nase. Was aber eher an der störanfälligen Steuerung liegt. Mich stört noch nicht einmal das Behäbige und das Ausdauermanagement. Nein, bei mir reagiert einfach mit einem 360 Controller die Eingabe stark verzögert bzw. macht der Charakter was er will. Als ich zum Beispiel gegen den Outlaw vor Goliet kämpfte und während das Kampfes an einem Trank nippen musste, bewegte sich der Charakter selbstständig gehend in eine von mir nicht definierte Richtung. Folge war, der Gegner haute mir in den Rücken und ich starb, aufgrund einer fehlerhaften Trankeinnahme. Frust pur. Auch beim Manövrieren auf kleinen Plattformen stürzte ich oft ab, da der Charakter gefühlt immer einen Schritt zuviel machte. Am Controller liegt es nicht. Spielte kurz davor, Far Cry Primal und da lief alles super. Bin am Überlegen auf Maus und Tastatur zu wechseln. Dort soll aber die Steuerung auch suboptimal sein. Stimmt das? Hat schon jemand die Steuerung verglichen? Würde mich über einen Erfahrungsbericht freuen.

    Zusammengefasst:
    Kampf und Erkundung sind gut gemeint, jedoch finde ich das ganze noch ein bisschen zu fehlerhaft. Man muss schon geduldig sein und über so etwas hinwegsehen können. Als Maßsstab, wer Witcher 3 steuerungstechnisch schlecht fand, wird hier mit einer doppelt so schlechten Steuerung konfrontiert.

    Fazit: Wer über unterdurchschnittliche Grafik und Steuerung hinwegsehen kann, bekommt ein sehr erkundenswertes Spiel mit einer super dichten Atmosphäre. Darum 4/5 Punkten. Die Ärgerlichkeiten, können mir das grandiose Spiel irgendwie nicht kaputt machen. Sollten aber mit einem Sternabzug abgestraft werden.

    Spielzeit 8 Stunden

    Meine Einstellungen und mein System:
    – Einstellungen sind alle auf Maximum.
    – Mit VSynch immer stabile 60 Fps mit 1842×1048 (Meine SmartTV Auflösung)
    – Reshade
    – System:

    i7 3770k 3,5 Ghz- 4,0 Ghz
    32 Gb Ram
    GIGABYTE GTX 1080

  5. ch habe Gothic 1 und 2 eher unregelmäßig gespielt, kann mich trotzdem aber noch an die guten alten Zeiten und das Gefühl, die Welt zu durchstreifen, erinnern. „Elex“ kommt diesem Gefühl unglaublich nahe.

    PB liefert hier einfach ein grandioses Game ab. Ich hatte kaum die ersten 10 Minuten gespielt, schon fühlte ich mich absolut heimisch. Die Spielwelt ist so liebevoll bis ins letzte Detail ausgearbeitet, dass man schier die Zeit vergisst. Da hinten könnte doch noch was sein, denke ich mir immer. Und es ist wirklich so, dass man für das Erkunden sehr häufig belohnt wird. An jeder Ecke gibt es irgendwelche Dinge oder Gegenstände. Nach 2-3 Stunden Spielzeit bin ich bereits mit so vielen Quests versorgt, dass ich gar nicht weiß, welcher ich nachgehen soll. Dass diese nicht langweilig werden, verdankt man u.a. der hervorragenden Dialoge, die einen immer mal wieder schmunzeln lassen – typisch PB eben. In Sachen Leveldesign und Atmosphäre ist Elex bisher für mich unübertroffen (zumindest, was die aktuellen RPGs angeht). Das Science-Fiction-Fantasy-Setting passt unglaublich gut und ist mal was anderes. Top! Das dabei die Grafik nicht die aktuellste ist, tut dem ganzen keinen Abbruch. Es gibt genug Situationen, da bin ich bisher einfach mal stehen geblieben, gerade was die Lichteffekte und die Weitsicht angeht.

    Anfänger, die noch nie ein Gothic 1 oder 2 gespielt haben, könnte besonders der Anfang aber sauer aufstoßen. Kommt man zu sehr vom eigentlichen Weg ab, trifft man schon sehr bald auf Monster, denen man deutlich unterlegen ist. Überhaupt kann es anfangs schwerfallen, gegen selbst vermeintlich schwache Gegner zu bestehen. Dazu trägt leider auch die teils hakelige Steuerung und das ebenso lahme Kampfsystem bei. Ich spiele mit Maus und Tastatur und kann daher nur dafür sprechen. Fakt ist, dass man bedacht vorgehen sollte. Drauflos hauen führt eher weniger zum Ziel.

    Trotz der obigen Kritikpunkte endlich mal wieder ein ordentliches RPG im klassischen Stil – 5 Sterne!

  6. Elex – das neue Spiel der „Gothic-Macher“ Pranyha Bytes war bei Fans der Gothic (und Risen-) Serie lang erwartet worden.Viele hoffen auf ein Remake von Gothic und egal was für ein Spiel Piranyha Bytes auch rausbringt und wie lange nun Gothic (insbesondere Teil I und II) auch schon zurück liegt … sie werden immer wieder daran gemessen. Fluch und Segen zu gleich.

    Doch nun zum Spiel. Man merkt sehr deutlich, das es sich hier um ein Piranyha-Bytes-Spiel handelt. Die grundsätzliche Struktur, dass man für das Erlernen von Fähigkeiten erst einmal Lehrer aufsuchen muss, der traditionelle raue Umgangston, die offene Spielwelt, usw. ist allesamt wieder enthalten. Fans der Vorgängerserien wie Gothic und Risen werden das begrüßen. Neueinsteiger werden das individuell sehen. Gerade die Vergabe von Skillpunkte über das „Lehrer-System“ finde ich persönlich nach wie vor stimmig und glaubhaft. Es ist aber durchaus möglich, dass Spieler, die weniger Wert auf die Atmosphäre und „Realismus“ legen und nach dem Level – Up weiter durch die Story maschieren möchten, dies möglicherweise als lästig empfinden, da man die gewonnenen Lernpunkte nicht direkt einsetzen kann, sondern erst mal zum nächst gelegenen Lehrer gehen muss. Spiele wie z. B. Schatten von Mordor oder Horizon Zero Dawn machen es da einem einfacher: Aufsteigen, Skillpunkt vergeben, fertig! Ich selbst bevorzuge das Lehrersystem.

    Die Story und Quests sind ohne zu Spoilern gut gelungen. Ich hab das Spiel noch nicht fertig gespielt aber bisher war alles dabei. Die klassischen einfachen Sammelquests, Mordaufträge, Mordaufklärungen, kampflastige Aufgaben, Suchquests, usw. Die Art der Quests sind nicht immer anspruchsvoll aber abwechslungsreich und vielfältig. Unterm Strich gelungen.

    Zur Grafik. Die Grafik wird in diversenen Beiträgen und Medien (z. B. Youtube, Spielezeitrschriften, Forenbeiträge, usw.) zwiespältig gesehen. Richtig ist, dass die Grafik des Spiels nicht dem aktuellen Standard entspricht, dem man aus AAA-Titeln oder anderen grafiklastigen Spielen her kennt. Da ist mal eine Textur grober und ja .. .die eine oder Gesichtskontur ist etwas kantiger oder es gibt durchaus Spiele, die einen Wasserfall doch weitaus realistischer darstellen können. Mit einem bereits genannten Horizon Zero Dawn auf der PS 4 pro in 4K oder einem Schatten von Mordor oder auch anderen Rollenspielen wie Mass Affect Andromeda kann die Grafik defintiv nicht mithalten. Wenn man zum Vergleich auch noch das in Kürze erscheinende Assasins Creed Origins heranzieht oder auch actionlastige Shooter wie Star Wars Battlefront, dann hat Elex in Sachen Grafik-Qualität klar verloren. Aber …. wir reden hier dennoch NICHT von einer schlechten Grafik. Wir reden von einer schlechteren Grafik im Vergleich zu diesen Spielen aber nicht von einer generell schlechten Grafik! Die Spielwelt ist abwechslungsreich und wunderschön gezeichnet. In Schulnoten würde ich hier zwischen einer 2- oder 3+ wählen. Einige Meinungen strafen aufgrund der Grafik das Spiel massiv in der Bewertung ab. Es bleibt jedem selbst überlassen ob er ein Spiel, dass aus mehreren Bestandteilen wie z. B. das Lösen von Rätseln, das Erkunden der Spielwelt, Entwicklung des Charakters mit vielfältigen Möglichkeiten usw. alleine deswegen im Ganzen abwertet, weil das Spiel statt eine Note 1 in der Grafik „nur“ eine 3+ hat. Ich selbst sehe das nicht so und finde die Grafik grundsätzlich sehr hübsch und gelungen, wenn auch nicht perfekt. Auf der PS 4 habe ich leuchtende Farben in Bäumen, Sträuchern, usw. Fernaussichten sind sehr schön. Passt!

    Bugs und dergleichen: Das Spiel ist besher erstauntlich bugfrei. Da habe ich von Piranyha Bytes schon anderes erlebt. Gothic III lässt grüßen. Das war eine einzige Katastrophe. Elex läuft flüssig obwohl es eine riesige offene Spielwelt hat. Nahezu nichts an Ladezeiten, außer beim Laden von Spielständen. Da spielt das Spiel in der 1. Liga und ist sogar besser als manch ein AAA Titel. Einzig der eine oder andere Clipping-Fehler fällt gelegentlich auf. Oder ein NPC bleibt mal kurzfristig an einem Brückenpfeiler hängen. Aber Bugs, Spielabstürze oder nicht lösbare Quests und dergleichen habe ich bisher nicht vorgefunden. Das Spiel ist in einem sehr guten Release-Zustand. Einzelne derzeit noch zu vernachlässigende Fehlerchen werden sicher nachgepatcht.

    Erfrischend ist auch das neue Setting. Mittelalterliche Schwerter und Bögen treffen auf moderne Laserwaffen und Maschinen. Horizon Zero Dawn hat es vorgemacht, dass es sehr gut funktionieren kann. Elex macht es nicht schlechter. Es kommt glaubhaft rüber, warum ein eher mittelalterlich anmutender Beserker es gegen Maschinengewehr tragende Qutlaws oder Laserwaffen schießende Kleriker aufnehmen kann oder warum alle drei Fraktonen gegen technisch fortgeschrittene Albs bestehen können. Die Erklärungen, die dahinter stehen sind sinnig. Gleichzeitig werden quasi 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Jeder Spieler fühlt sich in einem anderen Setting wohl. Der eine liebt Fantasy, der andere Sience Fiction der dritte liebte die derzeit „reale“ Welt. Mit den 3 zur Wahl stehenden Fraktionen wird jeder Geschmack bedient. Auch hier finde ich, dass Elex dass sehr gut macht.

    Kampfsystem: Das kampfsystem ist gut wenn auch ein wenig hakelig. Es gibt da flüssigere Kampf-Systeme. Aber es ist nicht schlecht. Es sei gesagt, das das Speichern der beste Freund des Spielers im frühen Spielstadium ist. Piranyha-Bytes-typisch ist das regelmäßige Sterben gegen scheinbar einfaches Getier schon fast Kult. Hier die Empfehlung: Durchhalten! Mit zunehmender Char-Entwicklung und Ausrüstung wird das wesentlich besser. Ein Tipp. Nehmt Euch eine der möglichen Begleiter mit (z. B. Duras bei den Beserkern) der hilft Euch am Anfang sehr viel weiter und teilt ordentlich aus. Solche Begleiter machen gerade am Anfang bei der Erkundung der Welt Sinn bevor man sich von Tod zu Tod speichert. 🙂

    Fazit: Wer ein klassisches Rollenspiel alter Schule im Stile eines Gothic aber auch Skyrim / Fallout oder Knights of the old Republic mag und der den Fokus nicht auf der immer neusten Grafik legt, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Für diesen Spielertyp habe ich mit Elex eine Top Kaufempfehlung.

    Den Spielertypen, die sehr viel Wert auf viel schnelle Action legen und eher auf shooterlastige Rollenspiele stehen, denen die allerneuste Grafik ein sehr wichtiger Punkt ist und die auf ein einfaches Skillsystem stehen, denen würde ich allerdings empfehlen die Finger von Elex zu lassen. Ihr werdet hier nicht glücklich.

    Nachtrag: Eine wichtige Sache habe ich noch vergessen die ich sehr erwähnenswert finde. Die Quests stellen einem oft vor „moralischen“ Entscheidungen. Nicht selten entscheidet man zwischen „Pest und Colera“ um zum Spielziel zu kommen. Mir ging es jedenfalls so, dass ich vor dem Bildschirm nicht selten mit einem schlechten Gewissen gesessen habe weil ein lieg gewonnener NPC auf einmal getötet oder verband werden musste, damit ich mein Ziel bei einer Fraktion erreichen konnte. Man muss da echt aufpassen wie man sich entscheidet, weil sich das oft im kleinen auswirkt. Ruckzuck steht einem ein Händler mit günstigen Preisen mal nicht mehr zur Verfügung wenn man ihn zum Erreichend der Questziele irgendwo „verpfiffen“ hat. …. Find ich cool.

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