Destiny 2

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 votes, average: 3,00 out of 5)
Loading...

 

Destiny 2
Destiny 2 logo.png
Originaltitel Destiny 2
Studio Bungie
Publisher Activision
Leitende Entwickler Gavin Irby, Jacob Benton und Lars Bakken
Komponist Michael Salvatori, Skye Lewin, C Paul Johnson
Erstveröffent-
lichung
PlayStation 4Xbox One
6. September 2017
Microsoft Windows
24. Oktober 2017
Plattform Microsoft Windows, PlayStation 4, Xbox One
Genre Ego-Shooter, MMOFPS
Thematik Science-Fiction
Spielmodus Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Maus, Gamecontroller
Sprache mehrsprachig, unter anderem Deutsch
Altersfreigabe
USK
USK ab 16 freigegeben
PEGI
PEGI ab 16 Jahren empfohlen

Destiny 2 ist ein Mehrspieler-Computerspiel, entwickelt von Bungie und veröffentlicht von Activision. Der Ego-Shooter ist ein reines Onlinespiel und wurde für die PlayStation 4 und die Xbox One am 6. September 2017 veröffentlicht. Der Veröffentlichungstermin für Microsoft Windows ist der 24. Oktober 2017.[1][2] Destiny 2 ist der Nachfolger des 2014 erschienenen Destiny.

Die Spielewelt ist eingebettet in ein Science-Fiction-Szenario. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines sogenannten Hüters, Beschützer der letzten verbliebenen sichere Stadt auf der Erde. Dazu nutzt dieser Hüter eine „Licht“ genannte Macht um die Stadt vor verschiedenen außerirdischen Rassen zu verteidigen. Eine dieser Rassen, die Kabale unter dem Anführer Dominus Ghaul, infiltrieren die Stadt und berauben die Hüter ihrer Macht. Der Spieler startet mit der Reise, diese Macht zurückzugewinnen und Ghaul mit seiner Roten Legion zu besiegen und die letzte Stadt zurückzuerobern.

Wie schon im ersten Teil sind die Handlungen von Destiny 2 aufgeteilt in Spieler-gegen-Spieler- (PvP) und Spieler-gegen-Umgebung-Aktivitäten (PvE). Zusätzlich zu den klassischen Story-Missionen, in denen die Handlung des Spiels verfolgt wird, enthält Destiny 2 im PvE-Modus sogenannte „Strikes“ für Gruppen aus drei Spielern und „Raids“ für sechs Spieler. Weiterhin gibt es auf den verschiedenen Planeten unterschiedliche Events und Aktivitäten mit Nicht-Spieler-Charakteren (NPC). Die 4-gegen-4-Modi enthalten unter anderem zielbasierte Typen als auch klassisches Deathmatch.

Datum der Erstveröffentlichung: 6. September 2017
Komponist: Michael Salvatori, Skye Lewin, C Paul Johnson
Leitende Entwickler: Gavin Irby, Jacob Benton und Lars Bakken
Herausgeber: Activision
Entwickler: Bungie, Vicarious Visions, High Moon Studios
Designer: Lars Bakken, Jacob Benton, Gavin Irby

3 KOMMENTARE

  1. Vorab: Ich bin Destiny Spieler, habe das Hauptspiel samt allen Erweiterungen gespielt, viele Stunden genossen und ebenso viele gehasst. Ich führe mit Destiny eine absolute „Hassliebe“. Ich mag die Grundidee des Spiels, seine Thematik usw., jedoch hat mich an Destiny 1 auch extrem viel frustriert. Wer meine Rezensionen zu Destiny 1 lesen mag, kann dies unter meinen Accountnamen nachschlagen.
    Jetzt aber zu Destiny 2. Ich habe die Story mit zwei Charakteren durch, den Raid und die Trials gespielt usw. Ich habe also schon alles gesehen, was es aktuell im Spiel so gibt. Was hat mir gefallen und was nicht?

    PVE:

    + schöne Welten und Nebenaktivitäten. Leider wiederholen sich diese doch sehr oft, aber es ist definitiv mehr da als in D1. Top!

    + Storymissionen sind vom Ablauf her etwas aufwendiger als in D1. Man bekommt mehr Infos, mehr Cutscenes, mehr mit von den ganzen Welten, Charakteren und Bedrohungen. Jedoch….

    – ist die Story allgemein sehr schlicht. Bungie hat gesagt, dass Ghaul der interessanteste Schurke von allen wird. Davon ist nichts zu spüren. Der Bösewicht bekommt eine handvoll Cutscenes und das wars dann auch schon. Ghaul wirkt nicht bedrohlich und ist schon mal gar nicht interessant. Der rote Faden des Spiels besteht darin, dass man Zavala, Cayde und Ikora auf je einen Planeten aufgabelt und dann geht es auch schon Richtung „Entscheidungsschlacht“. Keine Cliffhanger, keine großen Überraschungen, keine Wendungen oder ähnliches. Da wäre mehr drin gewesen.

    +/- Strikes sind ganz ok. Manche machen Spaß, andere nicht. Das ist wohl Geschmackssache. Was mich stört: Die normalen Strikes bringen einem nahezu nichts. Man kann dort Ruf für Zavala farmen, aber ansonsten lohnt es sich nicht diese zu spielen, da es keinen exklusiven „Strike-loot“ wie in Destiny 1 gibt. Die Bosse droppen stinknormale Sachen, die man auch woanders eventuell mit weniger Zeitaufwand bekommt. Hier hätte ich mir wieder die Schatzkisten mit Strike-exklusiven-loot gewünscht, da ansonsten der Wiederspielwert bei 0 liegt.

    + Nightfall oder Dämmerungsstrikes machen Spaß und kann man ruhig wöchentlich mitnehmen. Bei den Modifikatoren hat sich Bungie auch etwas neues einfallen lassen.

    – Mein größter Kritikpunkt was PVE angeht: Der Raid! Wer hat denn diesen Blödsinn entworfen?! Was ich von einen Raid erwarte sind dicke Bosse, die man als Team und mit viel Strategie und Absprache umnietet. Es gibt einen Boss ganz am Ende, ja, aber ansonsten besteht 3/4 des Raids nur aus rumhampeln, Plattformen aktivieren, Schalter drücken und Steine tragen. Die Bäder-Phase ist sogar nahezu 1:1 das Selbe wie die Totemphase bei Oryx. Also da habe ich definitiv mehr erwartet. Ich werde den Raid vielleicht noch ein paar Mal spielen, aber zur wöchentlichen Routine wird dieser Raid bei mir ganz sicher nicht werden.

    ——————————————————————————————————————————

    PVP:

    Ich habe in Destiny 1 trotz aller Probleme wie Laggs, Spielabbrüche, kaputten Metas usw. immer recht gerne gespielt. Nun hat Bungie mir diesen Modus komplett versaut. Wieso?

    – Nur 4 vs. 4. Ja, das stört mich tatsächlich. Ich mochte die 6 vs. 6 Duelle in Eisenbanner, Kontrolle und Konflikt sehr.

    – Nur zwei feste Playlists. Das ist ein ganz großes Kriterium! Ich spiele wie oben erwähnt gerne Kontrolle und Konflikt. Vorherrschaft macht mir 0 Bock. Das Problem ist, dass ich nun nicht mehr gezielt aussuchen kann, welchen Modus ich spielen mag. Ich kann nicht mehr auf Konflikt klicken und nur noch Konflikt spielen, Nein, stattdessen sind alle Modis inklusive Vorherrschaft unter den Modus „Schnellspiel“ zu finden. Das heißt wenn ich Kontrolle oder Konflikt spielen mag, kann es durchaus sein, dass ich erst in ein oder zwei Runden lande, in denen Vorherrschaft gespielt wird. Unter Kompetitiv sieht es nicht anders aus. Countdown macht mir null Spaß, Überleben stattdessen sehr. Hier besteht also eine 50% Chance, dass ich in ein Match lande, welches ich gar nicht spielen mag. Weshalb hat Bungie das nun so eingeteilt? Wieso kann ich die einzelnen Modi nicht nach Lust und Laune auswählen, wie in Destiny 1? Für mich ist das aktuell echt schlecht gelöst.

    – Die Spielweise der verschiedenen Modi ist auch einfach nur nervig. In 95% der Fälle lauern sich die gegnerischen Teams gegenüber. Jedes Team versteckt sich hinter der Wand oder einer Kiste und ab und an guckt man um die Ecke. Ist der Gegner zu sehen, dann ballern alle was das Zeug hält. Hat man nun jemanden erwischt, dann versteckt man sich wieder und das Ganze beginnt von vorne. Was ich damit sagen will: Man kann Destiny 2 nicht mehr so spielen wie Destiny 1. In Destiny konnte ich zwei Gegner oder gar mehr durch geschicktes Spielen auseinandernehmen. Der Time-to-Kill Wert hat es damals erlaubt. Nun grenzt es fast schon an ein Wunder, wenn ich solo zwei Spieler nahezu gleichzeitig besiegen kann. Egal wie gut man spielt, man kann die Gegner ohne die Hilfe des eigenen Teams kaum noch aushebeln, sofern die Gegner in der Mehrzahl sind. Das liegt aber auch an den Waffen…

    – … hier hat man nämlich auch große Änderungen vorgenommen, die ich gravierend schlecht finde. Beispielsweise ist die Sniper nun eine Powerwaffe, für die ich ganz spezielle Munition brauche, die nur ab und an an zwei verschiedene Orte erscheint. Selbst wenn ich die Munition habe, weshalb sollte ich eine Sniper ausrüsten, mit der ich den Kopf des Gegners treffen muss, damit dieser fällt, wenn die Powermuni auch gleichzeitig für Raketenwerfer, Fusionsgewehre usw. da ist. Mit Sniper muss ich ganz genau den Helm treffen, mit den Raketenwerfer reicht es, wenn ich den Gegner um zwei Meter verfehle, er stirbt in den meisten Fällen davon. Mit den Fusionsgewehren ist es nahezu unmöglich den Gegner nicht zu treffen. Dementsprechend sieht man in D2 kaum noch Leute mit der Sniper, weil es mit anderen Waffenarten der selben Gattung (Powermunition) einfach sehr viel einfacher geht. Für mich waren die Sniperduelle in Osiris die absolute Königsklasse des Shooters. Das vermisse ich also sehr.
    Weiterhin gibt es auch andere Probleme wie beispielsweise „Uriels Geschenk“. Weshalb ist dieses Sturmgewehr in genau dieser Form im Spiel? Das Teil hat absolut keine Schwachpunkte. Der Rückstoß ist perfekt, die Reichweite den anderen Automatikgewehren weit überlegen, die Nachladezeit ist mehr als in Ordnung und die Schlagkraft ebenso super. Weshalb werde ich mit tausend anderen Waffen belohnt, wenn es gleichzeitig eh eine Wafffe gibt, die anderen überlegen ist? Es macht keinen Sinn die exotische Waffe „Hard Light“ auszurüsten, da in 90% der Fälle der Spieler mit „Uriels Geschenk“ ohnehin gewinnt. Es gibt also aktuell eine Meta in Destiny 2: Mida + Uriels Gnade und schon ist man auf der sicheren Seite. Das scheine nicht nur ich so zu sehen, denn in den Trials of the Nine – Turnier, sieht man nur selten andere Waffen. Verstehe nicht wie so etwas nach drei Jahren Destiny 1 wieder passieren kann. Gibt es da keine Kontrollen? Schaut sich niemand die Waffen an und bemerkt, dass Waffen wie Uriels Geschenk deutlich aus der Masse heraussticht und nicht wie andere Waffen Nachteile hat?

    —————————————————————————–

    Sonstiges:

    – aktuell stürzt das Spiel gerne mal ab und es erscheinen diverse Fehlercodes. Ich denke das wird mit der Zeit noch behoben. Liegt vermutlich daran, dass das Spiel noch frisch auf den Markt ist.

    +/- manche Klassen sind gut, andere nicht. Der Void-Warlock ist z.B. extrem cool und macht mir sehr viel Spaß. Bungie hat hier ein paar neue Ideen eingebaut, die sich sehen lassen können. In PVP spiele ich am liebsten den Jäger, zumindest war das früher so, denn der Hunter hat leider Gottes kaum etwas neues, tolles dazu bekommen. Wieso können die Warlocks nun ein Heilfeld oder ein Schadensbuff für die ganze Gruppe legen und der Hunter bekommt als Klassenfähigkeit nur seinen Ausweichsprung, der nur selten nützlich ist und lediglich mir selbst etwas bringt? Der Titan kann ein Schutzwall aufstellen und damit tolle Sachen in beispielsweise Countdown vollbringen, der Solar-Warlock kann in der Luft ausweichen und dies gilt nicht mal als Klassenfähigkeit mit großer Abklingzeit. Ich weiß, hier scheiden sich die Geister, aber ich bin schon der Meinung, dass der Hunter auch etwas cooleres hätte bekommen können.

    +/- Manche exotischen Sachen sind ganz gelungen, viele jedoch nicht. Es gibt wirklich viel Exo-Kram, bei den man sich fragt, was das überhaupt bringen soll. Nehmen wir mal die Graviton-Lanze als Beispiels. Weshalb sollte ich diese Waffe ausrüsten? Es ist ein Impulsgewehr und verschießt seine Salven relativ lahm. Hinzu kommt ein recht hoher Rückstoß, denn ich bisher nicht mal bei legendären Impulsgewehren beobachten konnte. Wozu also diese Waffe nehmen? Bei den Powerwaffen sieht es nicht anders aus. Die Wardcliff Spule ist für PVE und PVP ein Monster. Das Fusionsgewehr Unbarmherzig ist ein absoluter Bosskiller. Für welche Situationen sollen denn dann so Waffen wie Löwengebrüll oder der Prospektor gut sein? Das selbe Spiel auch mit den exotischen Klamotten. Weshalb gibt es für den Jäger Exo-Schuhe, die dafür sorgen, dass seine Bogen-Super nahezu nach wenigen Sekunden wieder voll einsatzfähig ist? Wieso sollte ich für den Hunter etwas anderes für PVE ausrüsten, als diese Schuhe oder den himmlischen Nachtfalken? Exos wie die Glückshose oder Raiden-Flux sind schon nahezu ein Witz dagegen.

    – Die festen Waffenperks bei legendärer Ausrüstung sind ein absolutes No-Go. Nachdem der Content in Destiny 1 langweilig wurde, war das Sammeln von Waffen mit bevorzugten Perks immer eine Langzeitmotivation. Dies fällt nun für den zweiten Teil weg. Bungie argumentierte damit, dass man keine „God-Rolls“ bei Waffen mehr sehen wollte. Hat ja toll geklappt, denn jetzt gibt es nicht nur weniger zum Sammeln, sondern es gibt anstatt God-Roll-Perks einfach God-Roll-Waffen, wie Uriels Geschenk. Es gibt jetzt bis auf einige Raidwaffen keine legendäre Ausrüstung mehr, die ich noch nicht besitze oder mal bekommen habe. Ich fand es in Destiny 1 mit den verschiedenen Perks schon besser.

    ——————————————————————————————-

    Fazit (24.09-17):

    Destiny 2 ist Geschmackssache. Manche mögen die Veränderungen, manche nicht. Was PVE angeht bin ich bis auf den Raid recht zufrieden. Das Spiel kann sich sehen lassen und zusammen mit Freunden macht es auch Spaß. Ich hoffe natürlich das der zweite Raid cooler wird, aber mal abwarten. PVP dagegen gefällt mir leider nicht mehr so gut wie in Destiny 1. Ich habe das Gefühl bekommen, dass PVP nun absichtlich so minimalistisch gestaltet wurde, damit auch wirklich jeder, der nicht ansatzweise eine Waffe in der Hand halten kann, nun möglichst eine positive KD hinbekommen soll. Es ist ein langweiliger Team-Shooter geworden, der meines Erachtens nicht mehr so toll aus der Masse sticht wie D1. Mal sehen, vielleicht kann ja Eisenbanner noch etwas retten.

  2. Ich hatte soviel Spaß in Destiny 1 das ich mir natürlich 2 kaufen musste und wurde bitter enttäuscht. Das ist kein neues Spiel sondern eher ein Update allerdings zum Negativen. Ein paar neue Welten und einen neuen „Turm“ das wars. Die gleichen Gegner wie in 1. Denn Dämmerungsstrike haben sie auch schön versaut. Diese blöden Zeitschleifen so ein Blödsinn. Man was haben wir immer und schön langsam vorgekämpft in D1. Jetzt ist nur noch Hektik. Schnell schnell schnell. Bungie hat es auch nicht hinbekommen einen lange zu Motivieren. Ich hab meinen 1. Charakter „oben“ hole mir noch die beiden anderen Trophys für die Fokuse und dann Tschau.

    Spielzeit Destiny 1 500 Stunden
    Destiny 2 25 Stunden

  3. Ich war erst am überlegen ob ich mir überhaupt D2 zulegen werde, da ich vom ersten Teil sehr enttäuscht war. Aber der Kauf hat sich gelohnt und bin sehr zufrieden mit D2. Das ist wenigstens mal ne vernünftige Kampagne. Die Welten sind super gemacht, Grafik ist auch verdammt klasse. Klare 5 Sterne!!

    Zu den 1er Sternen die hier vergeben wurden, das was hier manche behaupten ist völliger bullshit. Ich spiele auch auf der Ps4 Pro und habe null abstürze noch Probleme. Ihr solltet euch mal ne bessere Internet leitung und nen ordentlichen Fernseher zulegen, dann stürzt euer Spiel nicht andauernt ab!!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here