Cities: Skylines

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Cities: Skylines ist eine am 10. März 2015 veröffentlichte Städtebausimulation des finnischen Entwicklers Colossal Order, der zuvor schon Cities in Motion und Cities in Motion 2 entwickelte. Publisher ist wie bei Cities in Motion Paradox Interactive. Am 21. April 2017 wurde die Xbox-One-Edition des Spiels veröffentlicht, die PlayStation 4-Version folgte am 15. August 2017.

Cities: Skylines
Studio Finnland Colossal Order
Publisher Schweden Paradox Interactive
Erstveröffent-
lichung
Europa 10. März 2015[1]
Plattform Windows, macOS, Linux, Xbox One, PlayStation 4
Spiel-Engine Unity
Genre Städtebausimulation
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
  • OS: Windows XP, macOS10.9, GNU/Linux (alle 64 bit) [2]
  • CPU: Dual Core mit 3 GHz oder höher
  • RAM: 4 GB
  • Speicherbedarf: 2 GB
  • Grafikkarte: 512 MB
Medium Download, DVD
Sprache Englisch, Deutsch
Kopierschutz Steamworks
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
PEGI
PEGI ab 3 Jahren empfohlen

 

3 KOMMENTARE

  1. Cities: Skylines, mit Mods und auf PC, ist besser als jedes SimCity! Der Umfang ist enorm und die Möglichkeiten unbegrenzt. Da lässt sich sogar der Straßenverkehr bis ins kleinste Detail selbst definieren und manipulieren. Dank den ganzen Mods macht es schon extrem Laune und man hat so irre viele Möglichkeiten was man bauen kann, gibt kaum wirkliche Grenzen.
    Klare Kaufempfehlung!

  2. Sehr geehrte Damen und Herren, dies ist das derzeit beste Simulationsspiel seit Microsoft Flight Simulator X – Punkt!
    Nach über 290 Spielstunden bastele ich immer noch an meiner ERSTEN Stadt für dieses Spiel, die ich bis zum ‚Geht nicht mehr‘ ausreizen werde. Zur Zeit hat meine Stadt eine Einwohnerzahl von über 245.000 zufriedenen Einwohnern, die ALLE im Spiel identifiziert und verfolgt werden können. Es geht mir nicht nur um die Einwohnerzahl, sondern auch um die perfekte Infrastruktur (Verkehr) und um die Schönheit der Stadt. Das Spiel ist bisher noch NIEMALS abgestürzt und läuft immer noch flüssig. Ich schlage dieses Spiel vor als das beste PC-Simulationsspiel der letzten 9 Jahre – und sehr bald als DAS SIMULATIONSSPIEL der DEKADE!
    Besonders hervorzuheben ist die KI dieses Spiels: Alle Einwohner suchen einen attraktiven Wohnplatz und gleichzeitig einen relativ schnellen (aber NICHT unbedingt KURZEN) Weg zum Arbeitsplatz. Arbeitet man in diesem Simulationsspiel logisch bzw. logistisch, dann wird man nicht enttäuscht, denn die KI registriert dies und reagiert korrekt. Wird die Streckenroute irgendwie verändert, ändert sich auch die gesamte involvierte Streckenroute, und dann dauert es etwas, bis sich der gesamte Verkehr ausbalanciert hat, und DAS macht die KI SEHR nachvollziehbar!
    Der ALLERGRÖSSTE PLUSPUNKT für dieses Spiel ist aber die Einbindung in den Steam-Account. Jeder wird sich jetzt fragen, warum? Ich habe eine Steam-Anbindung für ein Single-Player-Spiel noch nie befürwortet, aber bei DIESEM Spiel macht es – zumindest für mich – zum ERSTEN MAL RICHTIG SINN!
    Was im Steam-Workshop an MODs und Objekten für dieses Spiel kostenlos heruntergeladen werden kann, sprengt alle Wünsche eines kostenlosen Upgrades – mehr dazu später …
    Hier mein PRO(+) und OK(o) und KONTRA(-) für diese Spiel:
    + Beste Stadtsimulation derzeit – ABSOLUTE Game-Genre-Referenz 2015!
    + Realistische und nachvollziehbare KI für nahezu alle Aspekte.
    + Gute Grafik – mit MODs noch verbesserbar.
    + schöner Soundtrack – mit MODs noch verbesserbar.
    + Offiziell spielbar bis zu 1.000.000 ECHTE Einwohner!
    + Strassen erzeugen Bau-Grid-Muster, können aber beliebig gekrümmt werden.
    + Es ist möglich, seine eigene ‚Heimat‘-Stadt zu erzeugen.
    + Erstellung von eigenen Karten mit Support für ALLE WELTWEITEN Gebiete/Städte…
    + …Höhendaten können bei ‚terrain.party‘ kostenlos erstellt und importiert werden!
    + Die empfohlenen Hardware-Anforderungen reichen wirklich aus.
    o Leider gibt es noch keine Zug-Tunnels (Güterzüge). Diese können aber für Personenverkehr durch U-Bahnen ersetzt werden.
    – Ehrlich gesagt, da gibt es noch nichts, was nicht durch MODs erstellt werden könnte! 🙂

    FAZIT:
    Das beste PC-Spiel, was ich seit ca. 10 Jahren gespielt habe. Die ‚Anno‘-Spiele haben bei mir ausgedient. Selbst als GTA-Fan habe ich derzeit noch kein Interesse, mir das neue GTA5 für PC zu kaufen. Dies ist für mich das erste Computerspiel, in dem der Steam-Account-Zwang ABSOLUT nützlich und benutzerfreundlich ist. Die Qualität an MOD-Funktionen und -Objekten (Gebäuden) ist fantastisch. Ich bin mir derzeit nicht ganz sicher, aber ich habe die Vermutung, dass es möglich ist, die Google-Earth-Gebäude zu importieren. Abschließend möchte ich den Programmierern und dem Produktionsstudio (Colossal Order) danken für die Konzentration auf die Wünsche der Spielegemeinschaft (Benutzer/Kunden). Dieser Weg hat Zukunft! 🙂

    ABSCHLIESSEND NOCH EIN PAAR GAMEPLAY-TIPPS:
    + Bahnhöfe und Häfen nach auswärts sind im späteren Spiel entscheidend für Ökonomie (Geld).
    + Trennt den auswärtigen Zugverkehr UNBEDINGT von dem Innerwärtigen. Umschlagbahnhöfe für Güter und Personen GETRENNT!
    + Trennt Güterbahnhöfe und Personenbahnhöfe innerhalb eurer Stadt.
    + Baut innere Verkehrshubs Zug-Metro-Bus und leitet sie zu euren Stadtzentren, ein Flughafen in der Nähe der Hub ist auch gut.
    + In den Stadtzentren bildet ihr eigene Buslinien.
    + Baut Industriegebiete, die Rohstoffe enthalten. Erzeugt dafür ein eigenes Gebiet mit entsprechender Spezialisierung und der Industrie-Richtlinie: doppelte Produktivität. Baut sie jedoch nicht in Reihe, sondern lasst etwa 6 Kästchen Platz zwischen den 4×4 Betrieben, sonst versiegt der Rohstoff zu schnell!
    VIEL SPASS! KAUFT DAS SPIEL! ES IST JEDEN CENT WERT! … und das sage ich SEHR selten … 😉

  3. Sim City war für mich ungefähr zehn Spielstunden lang spannend. Danach traten offensichtliche Fehler zutage. Als da wären (Auszug): eine unheimlich kleine Map, der Online-Zwang, unsinnige Gameplay-Entscheidungen wie die einspurige Autobahnauffahrt und viele, viele weitere. Dabei war Sim City für mich lange Zeit die einzige Hoffnung auf gescheites Städtemanagement. Jetzt ist Cities: Skylines da. Und es ist eine nahezu perfekte Städtebausimulation.

    Erste Pluspunkte heimste das Teil bereits zum Release ein. Ein günstiger Preis, keine schwerwiegenden Bugs, Mod-Unterstützung und keine restriktive DRM-Politik.

    Was mir zuerst auffiel? Es gibt kein Tutorial. Ich werde ins kalte Nass geworfen und nur mit Texteinblendungen auf Funktionen hingewiesen. Das ist aber okay, denn zu Beginn sind nicht alle Gebäude, Straßen und Funktionen verfügbar. Nach und nach schalten ich diese vielmehr frei und werde so behutsam an die Materie herangeführt. (Übrigens: Im Sandkastenmodus habt ihr sofort Zugriff auf alles) Schon nach kurzer Zeit sind die ersten Straßen gepflastert, einzelne Zonen (Wohngebiet, Gewerbegebiet, Industriegebiet) definiert und die ersten Bewohner eingezogen. Im Gegensatz zu Sim City muss ich auch unter Tage arbeiten, um die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung zu regeln.
    Und schon hier gilt, es auf Details zu achten. Da wäre zum Beispiel die Fließrichtung des Wassers. Bau ich die Wasserpumpen für die Trinkwasserversorgung unterhalb der Abwasserentsorgung, gehen die Cims – die Bewohner der Stadt – auf die Barrikaden. Denn statt sauberem Wasser kommt dreckiges Wasser aus der Leitung. Leckere Sache … Was droht, sind Auszüge, Todesfälle und dementsprechend der Verlust von Barem.

    Freischaltungen erfolgen immer dann, wenn ich eine bestimmte Einwohnerzahl erreiche. Im Gegensatz zu Sim City kann ich in Cities: Skylines Zahlen jenseits der Million erreichen – mit Mods wird auf Dauer wohl noch mehr drin sein. Und hier liegt auch die Herausforderung. Denn einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt es nicht. Mit der Stadt wachsen die Aufgaben und die Anforderungen an mich als Bürgermeister.
    Das Bildungssystem will verwaltet werden, die Bildungsschichten müssen Beachtung finden und wenn wir zu viele Trinkwasserpumpen an einem Fluss platzieren, wird dort auf Dauer der Pegel sinken bis wir und unsere Bürger auf dem Trockenen sitzen. Zwar gibt es keine Katastrophen wie in Sim City, wenn wir aber ohne Bedacht einen Staudamm wegreißen, kann das zu einer Flutwelle führen und unsere Stadt säuft ab. Das haben Entwickler aber wohl nicht ganz bedacht, denn selbst unter Wasser geht das Leben fast wie gewohnt weiter … Dennoch: witzig.

    Und dann wäre da noch der Verkehr. Der nimmt vor allem im späteren Spielverlauf einen immer größeren Teil meiner Zeit in Anspruch. Welche Straße – einspurig, zweispurig, sechsspurig – ist die richtige? Soll ich die Autobahn mit Lärmschutzwänden ausstatten? Und wo machen Kreisverkehre Sinn? Fragen, die ich unter anderem anhand von umfangreichen Statistiken beantworten kann.

    Die gibt es fast zu allen Teilen des Spiels und sie geben Auskunft darüber, wo ich in meiner Stadt an den Stellschrauben drehen muss.
    A propos Stellschrauben. Politik gibt es in Cities: Skylines auch. So kann ich einzelne Bezirke der Stadt mit einem Pinsel in Distrikte einordnen und den einzelnen Distrikten unterschiedliche Versprechungen machen. Wenn sich beispielsweise die Anwohner im Villenviertel über zu viel LKW-Verkehr beschweren, dann verbiete ich dort einfach die Durchfahrt für die Brummis. Fertig. Derlei Entscheidungen gehen meist einher mit weiteren Einnahmen, weil dann beispielsweise mehr Steuern erhoben werden können. Oder ich mache Stromzähler zur Pflicht für alle Haushalte und schon sinkt der Stromverbrauch in der ganzen Stadt.

    Gibt es eigentlich etwas an Cities: Skylines auszusetzen? Wirklich nicht viel. Technisch haben die Entwickler echt sauber gearbeitet, so dass Bugs nur selten auftreten. Okay, es gibt keinen Tag-Nacht-Wechsel wie in Sim City und hier und da fehlen ein paar Komfortoptionen. Außerdem wird es ab rund 100.000 Einwohnern etwas zu leicht, da Geldschwierigkeiten kaum mehr auftreten. Doch das alles ist meckern auf wirklich hohem Niveau. Cities: Skylines macht einfach unfassbar viel richtig. Und wenn mir etwas fehlt, dann kann ich im schon reichhaltig gefüllten Mod-Pool nachschauen.

    Schon jetzt gibt es eine First-Person-Mod, mit der ich durch die Straßen wandern kann. Eine Auto-Save-Mod existiert, genau wie die Mod, die verlassene Gebäude automatisch abreißt. Man kommt kaum hinterher.

    TL,DR
    Wer auch nur einen Hauch Begeisterung für City-Builder mitbringt, der muss Cities: Skylines kaufen. Der Preis ist absolut fair, es sind kaum Bugs vorhanden und das Spiel sorgt – nicht nur aufgrund seiner Modding-Funktionen – für unfassbaren Langzeitspielspaß.

    PS: Spiele Cities: Skylines auf einem iMac. Das Spiel läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac OS und sogar unter Linux. Es ist zu empfehlen, die Magic Mouse oder das Trackpad durch eine Maus mit Rad zu ersetzen. Das erleichtert nämlich die Navigation auf der Map (Ansicht drehen) ungemein. Ohne Rad muss auf die Tasten Q und R zurückgegriffen werden.

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